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Webeditor für UML-Diagramme
Unjüngst habe ich den Webeditor für Sequenzdiagramme vorgestellt. Kurz darauf suchte ich auch nach einer zeitsparenden Möglichkeit Use-Cases hübsch zu zeichnen. Angespornt durch den erwähnten Webeditor für Sequenzdiagramme habe ich mich also auf die Suche nach dem Äquivalent für Use-Cases gemacht und dabei http://yuml.me entdeckt. Dieser Editor zeichnet nicht nur Use-Cases, sondern auch gleich Klassendiagramme mit zugehörigen Beziehungen zwischen den einzelnen Klassen. Auch hier ist die textuelle Beschreibungssprache ebenfalls schnell zu erlernen und ausreichend einprägsam.
Sequenzdiagramme schnell und einfach
Ob Netzwerker oder Software Engineer, viele Informatiker benötigen von Zeit zu Zeit Sequenzdiagramme (auch bekannt als Message Sequence Charts), um exemplarische Abläufe darzustellen. Insbesondere können damit Nachrichten, die innerhalb eines Systems ausgetauscht werden, mit den beteiligten Komponenten dargestellt werden. Eine häufige Anwendung ist wohl die Verfeinerung von Anwendungsfällen eines Use-Case-Diagramms sowie die Spezifikation von Testfällen.
Das Zeichnen solcher Sequenzdiagramme wird zwar von vielen graphischen Werkzeugen unterstützt, doch gestaltet sich mehr oder weniger aufwändig. Schließlich soll es doch auch hübsch aussehen. “Don’t waste your afternoon drawing UML Sequence Diagrams!” sagt da websequencediagrams.com und bietet eine sehr einfache Beschreibungssprache an. Im Web2.0-Stil wird aus der Beschreibung geschwind ein hübsches Diagramm erzeugt, dessen Aussehen man je nach persönlichen Vorlieben aus Vorlagen auswählen kann.
Insgesamt geht die Arbeit damit recht flott von der Hand, die Funktionen sind dokumentiert. Ein Export als Bild oder pdf-Dokument ist möglich, ein Beispiel (für dessen Erstellung knapp 5 Minuten notwendig waren) ist in der Abbildung zu sehen. Wem das noch immer nicht genug ist, kann per Link auf sein Machwerk verweisen. Da ist übrigens auch der “Code” für das obige Diagramm zu sehen.
(Der scheinbar grammatikalische Fehler in der Schleifenbedingung ist übrigens auf reine Faulheit zurückzuführen. Da stand vorher eine andere Bedinung und ein “every” hat wohl überlebt und weigert sich standhaft von alleine zu verschwinden.)
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